Information Lifecycle Management

Information Lifecycle Management (ILM) ist ein Konzept, bei dem Daten abhängig von deren Bedeutung für den Arbeitsprozess dort verfügbar gehalten werden, wo sie entweder einen schnellen Zugriff garantieren oder aber preis- werter gelagert werden können.

Dazu wird der gesamte Lebenszyklus der Information – von der Erstellung über die Bearbeitung bis zur Archivierung – betrachtet. Je wichtiger die Information für den Workflow des Unternehmens ist, desto höher sollte ihre Verfügbarkeit sein und umso kostspieliger sind in der Regel auch die dazu benötigten Speichermedien.Im Umkehrschluss werden Daten, die nicht ad hoc benötigt werden, auf weniger kostspielige Speicherkomponenten verschoben.

Durch diese regelbasierte Verlagerung der Daten können Unternehmen deut- liche Kostenersparnisse bei den Speicher-Investitionen und deren Support erzielen.

Unsere Lösungen

Das Systemhaus Kleinofen implementiert seit über zwanzig Jahren Speicher- architekturen speziell für PrePress- und Medienunternehmen. Die hohen Anforderungen an die Datenverfügbarkeit in diesen Branchen werden am besten durch ein Datenmanagement in einem Speichernetzwerk erfüllt. Für die Einrichtung eines ILM durch unser Haus werden Daten- und Anwendungsarten beim Kunden aufgenommen und Regeln/Policies definiert, wie mit welchen Daten zu verfahren ist, um entsprechende Service-Level sicher zu stellen. Diese richten sich nach der Priorität in den Workflows sowie nach den Kosten für die entsprechenden Speichermedien.

ILM bringt eine neue Qualität in die Verwaltung von Information, die weit über das bisherige Storage Management hinausgeht. Die Speicherung von Information orientiert sich nunmehr an deren Lebenszyklus und Nutzung. Die Grafik zeigt die typischen Ebenen (Tiers) der Speicherarchitektur, von den sehr schnellen SSD und SAS Komponenten über die preiswerten ATA Festplatten bis zur Datenauslagerung auf Bändern.

Typische Architektur eines ILM speziell für die datenintensive PrePress- und Medienbranche